Ein Haus erzählt Geschichte – das Waldhotel National Arosa

2014 Christian Zinn wird neuer Gastgeber und Direktor.
2014 Die Skigebietsverbindung Arosa-Lenzerheide wird wenige Monate nach der Eröffnung mit dem „SVSM Award 2014" ausgezeichnet.
2014 Gerd Reber bestätigt die 15 GaultMillau-Punkte für das Kachaelofa-Stübli
2013 Bau der Skigebietsverbindung Arosa-Lenzerheide.
Das dadurch neu entstehende Skigebiet umfasst rund 225 Pistenkilometer und wird damit zu einem der grössten der Schweiz.
2012 Eröffnung der Wellnessoase Spa Salus
Die Wellnessoase Aqua Silva wird durch den Erweiterungsbau Spa Salus vergrössert und umfasst neu 1‘100 m2.
2010 Fertigstellung des Seminarzentrums Silva Alpin mit sieben Veranstaltungsräumlichkeiten von 30 bis 120m2.
2009 Es erfolgt der Spatenstich für die grössten Umbauarbeiten in der Geschichte des Waldhotel National. Es entsteht ein zusätzliches Haus, die Chesa Silva.
2007 Erweiterungsbau im Restaurant Thomas Mann & Zauberberg
2003 Das Konzept der „Arosa All-Inclusive“ Card gewinnt den Schweizer Tourismuspreis "Milestone" in der Kategorie "Herausragendes Projekt".
1999 Steffen Volk wird Direktor im Waldhotel National Arosa.
1992 Andy Abplanalp wird mehrheitlicher Besitz der Waldhotel AG.
1990 Geburtsstunde des Arosa Humor Festival. Dieser Event wird zu einem der bekanntesten & jährlich durchgeführten Veranstaltungen in der Schweiz.
1981 Die Aktiengesellschaft erwirbt die Liegenschaft vom Bund.
1969 Grosszügige Um- und Anbauarbeiten werden vorgenommen. Der neue Pool sowie die Erweiterung der Restaurants Thomas Mann & Zauberberg durch eine weitere Stube verändern das Erscheinungsbild des Waldhotels.
1961 Engelbert Fringer gründet die „Waldhotel AG“ – das Hotel wird dadurch erstmals zum Profit-Center.
1956/57 Eröffnung der attraktiven Luftseilbahn Arosa-Weisshorn.
1938-1954 Das „Neue Waldhotel“ wird zum Militärbasishospital der Schweizer Eidgenossenschaft.
1945 Arosa zeigt sich erneut modern und nimmt mit dem Hörnli-Lift den damals längsten Skilift der Schweiz in Betrieb.
1932 Die Erfindung des Penicillins erklärt durch seine heilende Wirkung bei Lungenkrankheiten die klassische Luftkur für unnötig.
Das Waldsanatorium schliesst als Lungenklinik seine Türen und wird offiziell zum Hotel umfunktioniert. Das Haus trägt fortan den Namen „Neues Waldhotel“.
ca. 1930 Die Krise der 30er Jahre sowie der Zweite Weltkrieg hinterlassen wirtschaftliche Spuren in Arosa und sorgen für herbe Rückschläge im Kur-Sektor.
Um die Verluste aufzufangen wird dem Wintersport immer mehr Bedeutung zugesprochen und so werden die ersten drei Skilifte in Betrieb genommen.
Arosa zählt mittlerweile 3‘466 Einwohner.
1927 Die Strasse von Chur nach Arosa wird für den Autoverkehr freigegeben und verbesserte die Erschliessung nochmals um ein Wesentliches.
1912-1914 Bau der Zugverbindung Chur-Arosa:
Die verbesserte Verkehrsanbindung macht Arosa trotz des schwierigen Umfelds inmitten des Ersten Weltkriegs zum Weltkurort.
Die Zugstrecke selbst gilt als revolutionäres architektonisches Meisterwerk: auf einer Länge von 26 km werden 1‘000 Höhenmeter bewältigt und zahlreiche Viadukte überquert.
1912 Katia Mann, die Frau von Thomas Mann, wurde u.a. im Waldsanatorium Arosa und wegen ihrem Lungenleiden behandelt. Die Briefe, die das Paar während dieser Zeit schrieb, sowie die Besuche Manns im Waldhotel, dienten später als Basis für sein Werk „Zauberberg“.
1911 Schriftsteller Christian Morgenstern und seine Frau gehörten zu den ersten berühmten Gästen.
1910 Das Waldsanatorium wird eröffnet und gilt als eine der besten Heilanstalten für Lungenkranke.
ca. 1900 Arosa erlebt seine Blütezeit mit Sommerfrischlern und Erholungssuchenden. Die Zahl der Einwohner steigt bereits auf 1‘071 an.
Der Wintertourismus steckt noch in seinen Anfängen, gewinnt allerdings immer mehr an Bedeutung. Um den Gästen im Winter die nötige Unterhaltung zu bieten, wurde die Schanffigerstrasse in der kalten Jahreszeit fortan zwischen Arosa und Litzirüti als Bobbahn genutzt. Auf dem Obersee finden zudem bereits die ersten Pferderennen statt.
1897 Das Elektrizitätswerk Arosa geht ans Netz, was Arosa zu einem der modernsten Kurorte der Schweiz macht.
1890 Die Verbindungsstrasse Langwies – Arosa wird eröffnet und sorgte für einen weiteren Aufschwung. Innert kürzester Zeit folgen eine Reihe weiterer Sanatorien, Heilstätten und Hotels.
1888 Dr. Otto Herwig baut in Arosa gemeinsam mit seiner Schwester Marie das erste Sanatorium.
1883 Der deutsche Arzt Dr. Otto Herwig entdeckt Arosa als Luftkurort.
1877 Geburtsstunde des Tourismus in Arosa – die erste Fremdenpension wird eingerichtet.
1875 Die Strasse von Chur nach Langwies wird eröffnet und Arosa beginnt sich zu wandeln: aus dem stillen Bergdorf wird ein beliebter Rückzugsort für Sommerfrischler, die ihre Ferien noch in privaten Unterkünften verbringen.
1850 Viele Jahrhunderte lang verkehrten die Bewohner des inneren Schanfiggs über den Strela- und Durana-Pass mit Davos und dem Prätigau. Dadurch lässt es sich auch erklären, wieso Langwies mit 358 Einwohnern und Peist mit 237 Einwohnern die bevölkerungsreichsten Gemeinden des heutigen Gebiets von Arosa waren.
Arosa selbst, politisch noch zu Davos gehörend, zählt in dieser Zeit lediglich noch 50 Bewohner.
ca. 1300 Die Besiedlung des inneren Teils des Schanfigg, zu dem auch Arosa gehörte, erfolgte während der grossen inneralpinen Völkerwanderung der Walser. Abkömmlinge der Walserkolonie Davos wanderten über den Strelapass ein, wo sie unter anderem in Arosa die ersten Siedlungen errichteten.
765 Unter dem Namen „Scanavico“ wird das Schanfigg erstmals urkundlich erwähnt.